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SUMMARY:Vernissage GAIA und andere Frauen
DESCRIPTION:Die Vernissage findet bei freiem Eintritt open air vor der
  Magdalenenkapelle statt und wird wie gewohnt musikalisch umrahmt. Die
  Kunsthistorikerin Dr. Nahrwold führt in die Ausstellung ein.\n\n\nAus
  dem ursprünglichen Weltenchaos tauchte GAIA als personifizierte Erde 
 und wohl erste Göttin der Menschheit auf. Sabine Hoppe widmet ihre Sku
 lpturen der Urmutter und ihren Nachkommen. Mythologisches und Menschli
 ches sind zwei wesentliche Themen in Sabine Hoppes künstlerischem Scha
 ffen. Sie verbinden sich in der Ausstellung GAIA und andere Frauen. De
 n Mittelpunkt der Ausstellung bildet\, schon allein der Größe nach\, d
 ie Erdmutter Gaia aus der griechischen Sage\, die aus ihrem Kopf herau
 s den Himmel gebiert. Rund 80 Kilo Gips hat die Bildhauerin für die Ri
 esin verarbeitet\, die von den angespannten Zehen über die mächtige Le
 ibesmitte bis zum Wolken-Kopf ganze drei Meter misst. „Ich wollte eine
  Einfachheit erreichen\, die den Leib eher wie eine Landschaft\, ein G
 ebirge wirken lässt“\, so Hoppe selbst. Das ist ihr gelungen. Für die 
 Gaia hat sich die Bildhauerin 2017 ein halbes Jahr Zeit genommen. Zeit
 \, in der sie frei war von Aufträgen und anderen Verpflichtungen\, um 
 sich einen ganz großen Wunsch zu erfüllen: einmal ein große Figur nur 
 für sich selbst zu machen. Nun verlässt sie ihren Entstehungsort zum e
 rsten Mal für die Ausstellung in der Burgdorfer Magdalenenkapelle.\n\n
 Sabine Hoppe studierte an der FH Bielefeld Grafik-Design und Bildhauer
 ei und war nach dem Diplom 1985-89 Assistentin von Prof. Jürgen Weber 
 im Fachbereich Architektur an der TU Braunschweig. Seit 1991 arbeitet 
 sie selbständig als freie Künstlerin\, davon seit über 10 Jahren mit e
 inem eigenen Studio\, wo sie u.a. Ausstellungen ausrichtet und Kurse g
 ibt. Sie ist bekannt als figürliche Bildhauerin\, die ganz traditionel
 l im Material Ton oder Gips modelliert und die Ergebnisse dann in Bron
 ze gießen lässt. Und sie ist bekannt als sehr gute Portraitistin\, die
  auch Aufträge auf diesem Gebiet ausführt\, sowie als empathische Schö
 pferin vor allem starker weiblicher Figuren\, die oft der antiken Myth
 ologie entnommen sind\, aber in der spezifischen Gestaltung durch die 
 Künstlerin als Frauen von Heute auftreten: die Mondgöttin Selene gehör
 t dazu und Europa\, die von Jupiter in Gestalt eines Stieres geraubt w
 urde (als höchste Auszeichnung des Filmfestivals Braunschweig wurde di
 ese Statuette bereits zehn Mal einem berühmten Schauspieler oder einer
  berühmten Schauspielerin überreicht)\; dem menschenverschlingenden Mi
 notaurus\, der im Labyrinth von Knossos auf Kreta haust\, hat Hoppe so
 gar die Schwester Minotaura zur Seite gestellt. Diesen antiken Gestalt
 en steht in der Ausstellung die christliche Annaselbdritt gegenüber\, 
 klassischen Aktdarstellungen wie Judith und Stella\, das Portrait von 
 Justine sowie eine metaphorische Figur wie „Wandlung“. Diese könnte de
 n „Metamorphosen“ des Ovid entsprungen sein: Eine Frau\, umschlossen v
 on einer eng um den Körper liegenden Hülle. Unten platzt diese Hülle g
 erade auf\, oben ist sie bereits zerrissen\, das Gesicht schaut schon 
 heraus\, drängt ins Freie\, ins Offene. So mag es sich anfühlen\, wenn
  man sich aus einer tiefen Talsohle herausarbeitet\, vielleicht nach e
 iner schmerzlichen Liebeserfahrung oder einem schweren Verlust\, wenn 
 man sich häutet wie ein Schlange und das Vergangene abstreift\, wenn e
 ndlich etwas Neues beginnt.
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 itt open air vor der Magdalenenkapelle statt und wird wie gewohnt musi
 kalisch umrahmt. Die Kunsthistorikerin Dr. Nahrwold führt in die Ausst
 ellung ein.</p>\n<p>Aus dem ursprünglichen Weltenchaos tauchte GAIA al
 s personifizierte Erde und wohl erste Göttin der Menschheit auf. Sabin
 e Hoppe widmet ihre Skulpturen der Urmutter und ihren Nachkommen. Myth
 ologisches und Menschliches sind zwei wesentliche Themen in Sabine Hop
 pes künstlerischem Schaffen. Sie verbinden sich in der Ausstellung &#8
 222\;GAIA und andere Frauen&#8220\;. Den Mittelpunkt der Ausstellung b
 ildet\, schon allein der Größe nach\, die Erdmutter Gaia aus der griec
 hischen Sage\, die aus ihrem Kopf heraus den Himmel gebiert. Rund 80 K
 ilo Gips hat die Bildhauerin für die Riesin verarbeitet\, die von den 
 angespannten Zehen über die mächtige Leibesmitte bis zum Wolken-Kopf g
 anze drei Meter misst. „Ich wollte eine Einfachheit erreichen\, die de
 n Leib eher wie eine Landschaft\, ein Gebirge wirken lässt“\, so Hoppe
  selbst. Das ist ihr gelungen. Für die Gaia hat sich die Bildhauerin 2
 017 ein halbes Jahr Zeit genommen. Zeit\, in der sie frei war von Auft
 rägen und anderen Verpflichtungen\, um sich einen ganz großen Wunsch z
 u erfüllen: einmal ein große Figur nur für sich selbst zu machen. Nun 
 verlässt sie ihren Entstehungsort zum ersten Mal für die Ausstellung i
 n der Burgdorfer Magdalenenkapelle.</p>\n<p>Sabine Hoppe studierte an 
 der FH Bielefeld Grafik-Design und Bildhauerei und war nach dem Diplom
  1985-89 Assistentin von Prof. Jürgen Weber im Fachbereich Architektur
  an der TU Braunschweig. Seit 1991 arbeitet sie selbständig als freie 
 Künstlerin\, davon seit über 10 Jahren mit einem eigenen Studio\, wo s
 ie u.a. Ausstellungen ausrichtet und Kurse gibt. Sie ist bekannt als f
 igürliche Bildhauerin\, die ganz traditionell im Material Ton oder Gip
 s modelliert und die Ergebnisse dann in Bronze gießen lässt. Und sie i
 st bekannt als sehr gute Portraitistin\, die auch Aufträge auf diesem 
 Gebiet ausführt\, sowie als empathische Schöpferin vor allem starker w
 eiblicher Figuren\, die oft der antiken Mythologie entnommen sind\, ab
 er in der spezifischen Gestaltung durch die Künstlerin als Frauen von 
 Heute auftreten: die Mondgöttin Selene gehört dazu und Europa\, die vo
 n Jupiter in Gestalt eines Stieres geraubt wurde (als höchste Auszeich
 nung des Filmfestivals Braunschweig wurde diese Statuette bereits zehn
  Mal einem berühmten Schauspieler oder einer berühmten Schauspielerin 
 überreicht)\; dem menschenverschlingenden Minotaurus\, der im Labyrint
 h von Knossos auf Kreta haust\, hat Hoppe sogar die Schwester Minotaur
 a zur Seite gestellt. Diesen antiken Gestalten steht in der Ausstellun
 g die christliche Annaselbdritt gegenüber\, klassischen Aktdarstellung
 en wie Judith und Stella\, das Portrait von Justine sowie eine metapho
 rische Figur wie „Wandlung“. Diese könnte den „Metamorphosen“ des Ovid
  entsprungen sein: Eine Frau\, umschlossen von einer eng um den Körper
  liegenden Hülle. Unten platzt diese Hülle gerade auf\, oben ist sie b
 ereits zerrissen\, das Gesicht schaut schon heraus\, drängt ins Freie\
 , ins Offene. So mag es sich anfühlen\, wenn man sich aus einer tiefen
  Talsohle herausarbeitet\, vielleicht nach einer schmerzlichen Liebese
 rfahrung oder einem schweren Verlust\, wenn man sich häutet wie ein Sc
 hlange und das Vergangene abstreift\, wenn endlich etwas Neues beginnt
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