28. August 2026
- 18:00 Uhr
Jürgen-Rodehorst-Haus

Jedes Werk des Künstlers Jean Luc ist eine Einladung, in seine inszenierte Welt einzutauchen und auf eine persönliche Entdeckungsreise zu gehen.
Jean Luc ist in der französischen Schweiz geboren, er lebt seit 1978 in Deutschland. Seinen Collagen, denen er sich seit 1987 widmet, setzen sich aus verschiedenen fotografischen Fragmenten aus Büchern und Zeitschriften zusammen. Aus Teilen der ursprünglichen Bilder entstehen neu inszenierte Kompositionen. Unter der Schere von Jean Luc fügen sich Elemente von Brüchen, Herbeisehnen und Erfüllung wie Spuren seines eigenen Lebens zusammen. Digitale Verarbeitung seiner Werke erlaubt ihm in eine weitere Dimension der Verfremdung vorzustoßen. Jedes Werk ist eine Einladung, in seine inszenierte Welt einzutauchen und auf eine persönliche Entdeckungsreise zu gehen.
Jean Lucs Collagen bestehen aus Fragmenten, die er aus anderen Bildern ausgeschnitten hat. Er sagt: „Die Teile in ihrer Vielfalt haben zuerst nichts miteinander zu tun und stehen für Unordnung oder Chaos. Erst durch den kreativen Prozess entsteht eine neue Ordnung – ein für sich stehendes Bild. Die Fragmente treten aus der Verborgenheit heraus und überwinden das Wirrwarr. Das Endergebnis bleibt dennoch vom Chaos der einzelnen Elemente geprägt, und dem Betrachter obliegt die Aufgabe, die verborgene Ordnung zu suchen. Meine Collagen sind nie eindeutig und bieten Raum für vielfältige Interpretationen.“
Eine Einführung in die Ausstellung gibt Dr. Simone Liedtke, Beauftragte für Kirche und Kultur der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers.
Ausstellung: 28.08.- 11.10.2026
Öffnungszeiten: samstags und sonntags von 14-17:00 , der Eintritt ist frei
© Foto: Jean Luc
Tags: Ausstellungen, TOPEVENT
Veranstaltung eintragen ICAL
